Die Schulische Heilpädagogik kommt dann zum Tragen, wenn das Angebot der Schule Niederbüren nicht ausreicht, um die konkreten Erfordernisse des Alltags zu meistern.
Daher setzt die Schulische Heilpädagogik bei den individuellen Erziehungsbedürfnissen, den Lernblockaden, den Verhaltensauffälligkeiten oder bei kognitiven Beeinträchtigungen an und bietet einen klassen- und fächerübergreifenden sowie kompetenzorientierten Unterricht. Die gezielte Förderung orientiert sich am Lehrplan 21 des Kantons SG und zielt darauf ab, dass die Schülerinnen und Schüler bestmögliche Lern- und Beziehungserfahrungen sammeln können und ermutigt als auch befähigt werden, ihre eigenen und individuellen Lernfortschritte anhand von lösungs- und handlungsorientierten Ansätzen machen zu können.
Die Schulische Heilpädagogin behält dabei die schulischen, persönlichen, sozialen Entwicklungsschritte des Kindes im Auge und bezieht das gesamte Umfeld mit ein. Auf die Stärken des Kindes abgestützt, entwickelt die Schulische Heilpädagogin Förderpläne und setzt diese um. Sie unterstützt die Kinder, damit diese die nötigen Kenntnisse und Kompetenzen erwerben, um die individuellen Lernziele zu erreichen und den Alltag möglichst selbständig gestalten können.